Kulturagentinnen und Kulturagenten Schweiz

Bazenheid, Primarschule Eichbüel

Die Primarschule Eichbüel in Bazenheid umfasst drei Unterstufenklassen, drei Mittelstufenklassen, eine Flex-/Deutschintegrationsklasse und eine Kleinklasse. Unsere Schule zeichnet sich durch eine grosse Vielfalt aus. Sie bringt verschiedene Kulturen und Bildungsniveaus zusammen und leistet einen grossen Beitrag zur Integration und Toleranz. Die Herausforderungen, welche dies mit sich bringt, meistert unser Team mit grossem Engagement. Uns ist es wichtig, die Kinder auf ihrem schulischen Weg zu begleiten und zu unterstützen und ihnen eine positive, motivierende Lernumgebung zu ermöglichen. Differenziertes Arbeiten, Ressourcen- und Begabungsförderung ist ein wichtiger Teil unserer Arbeit. 

Chancen für Alle

Unsere Schule hat sich gemeinsam als Team für die Teilnahme am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» entschieden. Das Projekt bedeutet für uns eine grossartige Chance und die Möglichkeit, allen Schüler.innen, unabhängig von ihrem Bildungsniveau und ihrer Herkunft, kulturelle Angebote näher zu bringen. Wir versuchen Chancengleichheit zu ermöglichen und den Kindern mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden. Wir erhoffen uns über den Weg der kulturellen Bildung und der Kreativität, neue Möglichkeiten und Chancen zu schaffen sowie individuellen Ressourcen zu stärken. Wir sind gespannt und freuen uns auf die Teilnahme am Projekt!

Brig, Oberwalliser Mittelschule St. Ursula

Die Oberwalliser Mittelschule St. Ursula (OMS) in Brig ist eine sehr vielfältige Schule. Sie beheimatet die Fachmittelschule (FMS), die Handelsmittelschule (HMS), die GESOplus (FaGe/​FaBe mit BM) und die Schule für Berufsvorbereitung (SfB). Die OMS bildet die Lernenden zu kompetenten Persönlichkeiten heran. Dies wird durch ständige Weiterbildung des gesamten Lehrkörpers sichergestellt. Als Schule von überschaubarer Grösse achten die Lehrenden und Lernenden sich gegenseitig als eigenständige Persönlichkeiten und stehen neuen Ideen und Anforderungen aufgeschlossen gegenüber. Sowohl im wie auch neben dem Unterricht wird Raum für Lebensfreude gelassen.

Das Projekt «Kulturagent.innen Schweiz»

Seit dem Schuljahr 2018/2019 nimmt die Oberwalliser Mittelschule am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» teil. Als Kulturagentin begleitete uns im ersten Jahr Frau Lea-Nina Fischer. Sie arbeitete eng mit den Mitgliedern der Kulturgruppe, Stefan Truffer, Caroline Joris, Walter Eigenheer und Jeanette Salzmann, zusammen. Lea-Nina unterstützte uns unter anderem aktiv in unserem ersten Projekt «Paradies – vom Paradies in der Schule, im Alltag und in den Religionen», welches in einer tänzerisch begleiteten Vernissage gipfelte. Lea-Nina Fischer verabschiedet sich nach dem ersten Projektjahr und übergibt ihre Funktion David Zehnder, den wir ab dem 1. September sehr herzlich als Kulturagenten an unserer Schule begrüssen dürfen. 

Vom Projekt «Kulturagent.innen Schweiz» erhoffen wir uns nicht nur eine gestärkte Motivation des Personals; die intensive Arbeit an Projekten bringt auch Lehrpersonen und Lernende näher. Diese Nähe wirkt sich in der Regel auf das persönliche Engagement aus und beeinflusst positiv die Arbeitshaltung und die Leistungsbereitschaft. Mit dem Projekt möchten wir eine nachhaltige Schulkultur aufbauen, die sowohl das Personal wie auch die Lernenden in die Künste einbettet und engagiert. Kreativität soll gefördert und die nötigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Haltung/​en für ein gesundes Kulturverständnis vermittelt werden. Dadurch werden die persönlichen, sozialen, aber auch die methodischen Kompetenzen der Beteiligten gestärkt.

Bulle, Collège du Sud

Le Collège du Sud est un établissement fribourgeois du secondaire du 2ème degré. Il offre actuellement 3 filières d’études: un gymnase, une école de commerce et une école de culture générale. Il reçoit des étudiant.e.s de 16 à 20 ans, qui proviennent des districts de la Gruyère et de la Veveyse, mais aussi de la Glâne et du Pays d’En-haut.

Saison culturelle du Collège du Sud

L’école participe au projet depuis septembre 2018. Un concept de Saison culturelle centralisant toutes les informations sur la vie culturelle de l’établissement a été initié. Dans ce cadre, un projet de programme périodique a été développé par un graphiste diplômé de l’ECAL, ancien élève du Collège du Sud. La première édition a été présentée lors du 40ème anniversaire de la première Maturité au Collège du Sud. L’objectif d’améliorer la cohérence et la cohésion de l’information des projets culturels doit permettre à terme une plus grande participation de chacun et de nouvelles synergies.

Courtelary, Syndicat scolaire Courtelary – Cormoret – Villeret (CoViCou)

Les écoles enfantines, primaires et secondaires des trois communes de Courtelary, Cormoret et Villeret font partie d’un syndicat scolaire appelé Covicou. Ces communes font partie du Jura bernois, région francophone du canton de Berne. Il s’agit de trois écoles enfantines réparties dans les trois communes avec des élèves de 4 à 5 ans. Il y a également les écoles primaires où les élèves de 6 à 12 ans des trois communes sont répartis dans celles-ci. L’école secondaire est à Courtelary et reçoit les élèves de 13 à 15 ans des trois communes.

Agent​.es culturel.les pour des écoles créatives suisses

L’école participe au projet depuis août 2018 jusqu’à juillet 2022. Notre agente culturelle s’appelle Manuela Luterbacher. Elle travaille avec le groupe culturel présidé par Gérard William, artiste à l’école. Elle nous soutient dans les questions d’organisation et de planification du projet à l’école avec des éléments artistiques. Elle fait le lien entre la direction, le délégué de culturel, le groupe de travail et le secrétariat général du projet.

Le projet est pour CoViCou une occasion d’intégrer pleinement la culture au sein de notre école grâce à une collaboration avec l’agente culturelle et le délégué culture. On peut bénéficier d’un financement qui peut aider à faire aboutir un projet de grande envergure. Notre projet s’intègre dans l’enseignement et les objectifs de plans d’études et développe les compétences transversales. Ce projet permet aux élèves de différents âges de travailler ensemble en les mélangeant.

Flawil, Heilpädagogische Schule Flawil

Die Heilpädagogische Schule (HPS) Flawil ist eine Tagessonderschule für Kinder und Jugendliche, die von einer kognitiven und/​oder körperlichen Beeinträchtigung betroffen sind. 142 Schülerinnen und Schüler im Alter von fünf bis 18 Jahren werden in altersgemischten Klassen beim Lernen und Leben begleitet. Wir bieten den Kindern und Jugendlichen ein unterstützendes Umfeld und einen sicheren Ort, der es ihnen ermöglicht, ihre Stärken zu entfalten und in der Persönlichkeit Sicherheit zu gewinnen. Sorgfältig, stetig und kreativ gehen wir Ideen für Entwicklungsschritte unserer Kinder und Jugendlichen an. Wir legen Wert auf eine fachübergreifende Zusammenarbeit und suchen mit den Erziehungsberechtigten eine wertschätzende und von Vertrauen geprägte Zusammenarbeit. Ziel unsrer Arbeit ist ein möglichst selbstständiges Leben und eine grösstmögliche Teilhabe an der Gesellschaft.

Entwicklung einer «KulturKultur»

Seit dem Schuljahr 2019/2020 nimmt die HPS Flawil am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» teil. Barbara Tacchini arbeitet als Kulturagentin eng mit Gisa Frank, Kulturbeauftragte unserer Schule, zusammen. 

Wir freuen uns auf eine forschende, spielerische Zeit im Entwickeln eines erweiterten Kunstbegriffes an unserer Schule – Kultur macht Schule und Schule macht Kunst. Das Projekt sehen wir als Chance, dass die vielfältigen Ressourcen an dieser Schule zu einem grossen Ganzen zusammenwachsen. Ob Film, bildende Kunst und Wissen, Literatur, Musik, Tanz und Theater, über die Künste wollen wir uns aktiv mit der Welt in und um uns auseinandersetzen und zusammen mit den Kindern und Jugendlichen unsere «KulturKultur» entwickeln. Zu wünschen gibt es möglichst vielfältige kulturelle Erlebnisse in unterschiedlichsten Formen, sei dies in einer aktiven wie passiven Auseinandersetzung mit den Künsten. Wir sind sicher, dass uns Kontakte mit Kunstschaffenden von aussen und kulturellen Institutionen neue Möglichkeiten des Austausches erschliessen, und sind riesig gespannt auf die neuen Lernspuren.

Fribourg, École de culture générale Fribourg (ECGF-FMSF)

L’ECGF a une fonction de raccordement à la formation tertiaire. Elle prépare, en trois ans, aux Ecoles Supérieures (ES) et, moyennant une année supplémentaire de maturité spécialisée, aux Hautes Ecoles Spécialisées (HES) des domaines de la Santé et du Travail social, ainsi qu’aux Hautes Ecoles Pédagogiques (HEP). Elle assure également le développement d’une culture générale orientée vers la compréhension des réalités actuelles. Elle voue une attention particulière à l’éducation de la personne.

Pour une ECGF créative

L’école participe au projet depuis septembre 2018. Notre agente s’appelle Marinka Limat. Elle travaille avec le groupe culturel formé des deux responsables des activités culturelles et d’enseignant.e.s. Elle nous soutient dans des questions de qui permettent de compléter l’offre culturelle actuelle en ouvrant nos élèves à la culture santé - travail social - pédagogie et en leur donnant un espace où ils peuvent mettre en valeur leur réalisations artistiques. Elle suscite l’envie aux enseignant.e.s de créer des projets culturels en lien avec leur enseignement. Elle développe un projet culturel global qui aboutira durant l’année du 50e anniversaire de l’Ecole (20212022). Le projet est pour nous un vrai complément qui porte la culture à travers les années. Nos motivations sont notamment le développement de la personnalité des élèves et l’amélioration de la qualité de vie à l’ECGF.

Gais, Schule Gais

Die Schule Gais ist eine ländliche Schule im Appenzellerland. Sie umfasst den Kindergarten und die Primarstufe. An unserer Schule sehen wir die Individualität aller beteiligten als Potential, welches zur Entfaltung kommen soll. Durch offene Unterrichtsformen wird die Freude am Lernen gefördert und der wertschätzende Umgang untereinander sorgt für eine positive Atmosphäre in der gesamten Schule. Uns ist es wichtig, dass die naheliegenden Ressourcen zum Lernen genutzt werden und die Lerninhalte mit Erlebnissen verknüpft werden.

Seit dem Schuljahr 2019/2020 nimmt die Primarschule Gais am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» teil. Unsere Kulturagentin ist Sylvie Vieli, welche eng mit der Kulturgruppe der Schule zusammenarbeitet.
Das Projekt ermöglicht uns, kulturelle Bildung als fixen Bestandteil im Schulalltag zu integrieren und die Lernenden auf die kulturellen Angebote sowie Möglichkeiten in der nahen Lebenswelt aufmerksam machen zu können. Die Offenheit der Schule, Veränderungen anzugehen, passt sehr gut zu diesem Projekt. Ebenfalls versprechen wir uns von diesem Projekt, dass durch die kulturellen Inputs die Entstehung eines «WIR» gefördert wird.

Kreuzlingen, Schulzentrum Bernegg

Das Schulzentrum Bernegg in der Primarschulgemeinde Kreuzlingen umfasst derzeit vier Kindergärten, vierzehn Primarschulklassen und unsere Tagesstrukturen. Unser Schulzentrum zeichnet sich durch eine Kultur des respektvollen Miteinanders aus. Das Wohlbefinden der Schulgemeinschaft ist ein grosses Anliegen. Wir sind stets bemüht, durch eine konstruktive Feedbackkultur und regelmässigen Coaching-Gesprächen eine Lernkultur zu schaffen, die bei allen Schülerinnen und Schülern lohnenswerte Ziele und damit Lernen durch Handeln fördert. Auch mit unseren Klassen-, sowie Schulhausprojekten versuchen wir, eine interessante und lebensnahe Lernumgebung zu kreieren. 

Unsere Schule freut sich über die Teilnahme am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen». Durch diese Beteiligung möchten wir unserer Schulgemeinschaft die Chance bieten, Kultur auf vielfältige Art und Weise erleben zu dürfen. Ausserdem erhoffen wir uns, dass überfachliche Kompetenzen gestärkt entfaltet werden können, indem Veränderungsprozesse solidarisch angegangen werden und kritisches Denken gefördert wird. Die Kinder sollen vermehrt erfahren, dass ihre Meinung zählt und ihr Handeln etwas bewirken kann. Wir möchten durch die Teilnahme am Projekt das Lernen und die Gemeinschaft so gestalten, dass die Kinder sich kompetent erleben, partizipieren und Verantwortung übernehmen können.

Kreuzlingen, Sekundarschulzentrum Remisberg

«Wo alle das Gleiche denken, denkt keiner besonders viel.»

Das Sekundarschulzentrum Remisberg ist eines von drei Schulzentren in Kreuzlingen, einem spannenden Bildungs-Hotspot am Bodensee (Volksschule, Kantonsschulen, Berufsschulen, Pädagogische Hochschule und diverse Privatschulen). Ca. 200 Jugendliche und knapp 30 Lehrpersonen befinden sich an unserer Schule. Im Remisberg setzen wir uns, neben bekannten Themen wie Lehrplan und Digitalisierung, mit den für die Zukunft wichtigen Kompetenzen auseinander, die für junge Menschen erstrebenswert sind. Kreativität ist für uns eine dieser Schlüsselkompetenzen.

Teilnahme am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen»

Die Schulgemeinde Kreuzlingen zeichnet sich durch ihre Offenheit gegenüber kultureller Bildung der Lernenden aus. Wie bei dem Thema der Digitalisierung geht es für uns bei der Kulturentwicklung weniger darum, «mehr» oder einfach «anders» zu konsumieren, sondern darum, neue Möglichkeiten, Prozesse und unseren Lebensraum zu gestalten. Durch die Entwicklung und Verankerung eines Kulturfahrplans möchten wir den wichtigen Schlüsselkompetenzen «Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken» eine Plattform geben, um sich an unserer Schule nachhaltig zu entfalten und Teil unserer «Schul-DNA» zu werden.

«Die Schule ist ein Lebensraum und mein Arbeitsplatz» ist die zentrale Aussage unserer Remisberg-Charta. Diesen Lebensraum wollen wir noch mehr gestalten; Elemente einer Ganztagesschule (angereichert v.a. durch musisch-künstlerische Zusatzangebote) dürfen wachsen.

Langnau am Albis, Schuleinheit im Widmer

Aus aller Welt – Gemeinsam im Widmer

Fairness, Respekt, Offenheit – und Freude am Lernen! Vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse schreiben wir bei uns die Gemeinschaft gross.
Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und nicht zuletzt die Eltern unterstützen einander, lernen voneinander und teilen Lernerfolg und Erlebnisse. 
Unsere Schule gibt den Rahmen vor: Es gelten klare Regeln, aber wir sind flexibel und offen für die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Ideen aller Beteiligten – und wir fördern Schülerinnen und Schüler individuell. 

Kulturelle Teilhabe für alle ist für uns als QUIMS-Schule ein wichtiger Faktor auf dem Weg zu Chancengleichheit und Integration. Kulturelle Bildung schafft Selbstbewusstsein, neue Perspektiven, Weltoffenheit und demokratisches Miteinander. Im Rahmen der kulturellen Bildung lassen sich für die Schule und das Leben wichtige kreative Kräfte entwickeln, freisetzen und pflegen. Wir unterstützen die Kinder darin, ihren ganz persönlichen Ausdruck zu finden und dabei eine aufgeschlossene Haltung zu entwickeln, um die Welt auch aus anderen Perspektiven betrachten zu können. Dadurch wird die Wertschätzung von Gedanken, Ideen und auch Ressourcen vermittelt. Durch Erfahrung des Andersartigen wird soziales Lernen ermöglicht: Andersartigkeit und Unterschiedlichkeit verstehen wir als Bereicherung der Gesellschaft.

Mörel-Filet, Schule Aletsch

Die in der Gemeinde Mörel-Filet gelegene Schule Aletsch umfasst fünf Primar- und eine Orientierungsschule, an welchen rund 300 Schüler.innen ein- und ausgehen. An der auf sechs Standorte verteilten Schule werden Schüler.innen aus den Gemeinden Bitsch, Mörel-Filet, Riederalp, Betten-Bettmeralp, Grengiols und Bister unterrichtet. Die Schule entstand im Jahre 2015 aus der Zusammenführung zuvor unabhängiger Schulhäuser und umfasst alle Stufen vom Kindergarten über die Primarschule bis hin zur Orientierungsschule. Im Jahr 2018 wurde die Gemeinde mit dem Energiestadt-Label ausgezeichnet und auch die Schule Aletsch darf sich in Kürze «Energie-Schule» nennen.

Mit viel Schwung und Elan in das Projekt «Kulturagent.innen Schweiz»

Das kulturelle Schaffen hat bei den Jugendlichen und Lehrpersonen der Orientierungsschule bereits Tradition. Alle drei bis vier Jahre geht die OS Aletsch mit einem Grossprojekt an die Öffentlichkeit: Das Oberwalliser Poetry Slam Finale, Musicals, Weihnachtsmärkte und diverse andere Theaterproduktionen stellen nur einen kleinen Einblick in das kulturelle Schaffen der Schule dar. Es ist bemerkenswert, wie sehr sich alle Beteiligten in diesen Projekten engagieren und leidenschaftlich mitwirken.
Der Entscheid für die Teilnahme am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» war demzufolge naheliegend und äusserst wünschenswert. Kulturelle Anlässe zeichnen sich durch einen kaum ermesslichen Mehrwert für die Schule aus – die Erfahrungen in kulturellen Projekten sind unbezahlbar! Von der Zusammenarbeit erhoffen wir uns kreative Inputs und Ideen, die wir als kleine, aber feine Schule umsetzen können. Ausserdem möchten wir unser Verständnis für Kunst und Kultur vertiefen, erweitern und Neues ausprobieren. Wir freuen uns auf diese Reise mit offenem Ausgang und die Begleitung durch David Zehnder, unserem Kulturagenten.

Neftenbach, Sekundarschule Neftenbach

Seit dem Schuljahr 2009/10 wird die Sekundarschule Ebni als Mosaik-Sekundarschule geführt und ist Mitglied des gleichnamigen Verbandes. Mosaik steht für folgende Begriffe, die in diesem Schulmodell eine zentrale Bedeutung haben: Motivation, Selbstständigkeit, Alters-durchmischtes Lernen, Individualität, Kurs-system

Im Schuljahr 2018/19 besuchen 161 Jugendliche die Sekundarschule Ebni, verteilt auf acht jahrgangs- und leistungsdurchmischte Klassen 1.–3. Sek A/B. Die Fächer Mathematik, Englisch und Französisch werden in drei Anforderungsstufen erteilt.

«Kulturagent.innen Schweiz» – von sich aus, für andere

«Kulturagent.innen für kreative Schulen» soll uns helfen, neben dem bereits gut entwickelten Handlungsbereich Theater und Musik, die bildende Künste in den Fokus der Schule und der Schüler.innen zu rücken. Seit dem Schuljahr 2019/2020 nimmt die Sekundarschule Neftenbach an diesem Projekt teil. Unser Kulturagent ist Tom Heinzer. Er unterstützt uns dabei, in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturbeauftragten der Schule, Massimo Di Marino, Ideen von und für die Schüler.innen umzusetzen.

Das Projekt bietet uns die Möglichkeit, das Bewusstsein der Schüler.innen für ein adressatenbezogenes Schaffen zu erweitern. Wir versprechen uns vom Projekt, dass Kunst ein fester Bestandteil des Lebens und im Dorf wird.

St. Margrethen, Schuleinheit Wiesenau

Schuleinheit Wiesenau der Schulgemeinde St. Margrethen

Vier Kindergarten- und zehn Primarklassen werden durch motivierte, gut ausgebildete Lehrpersonen in hochstehender Infrastruktur unterrichtet. Die Wiesenau verfügt über eine grosse, gut ausgerüstete Turnhalle sowie eine Aula/​ein Auditorium mit Theaterbühne. Zur Unterstützung der Kinder mit Migrationshintergrund werden HSK-Kurse (Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur) ausserhalb der Schulzeit angeboten. Die Wiesenau ist eine bunte und lebendige Schule. Wir legen Wert auf klassenübergreifende sowie kulturelle Anlässe und Projekte und pflegen eine intensive Zusammenarbeit im Team der Lehrpersonen. 

Wiesenau – eine kulturinteressierte Schule

Seit dem Schuljahr 2019/2020 nimmt die Schule Wiesenau St. Margrethen am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» teil. Mit dem Projekt verfolgen wir eine nachhaltige Schulprojektentwicklung über vier Jahre, hin zu einer kulturaffinen Schule für alle Kulturen unserer Schulgemeinschaft. Durch die Gestaltung unserer Schulhauskultur, sowie der Kultur im übergeordneten Sinn mit allen Beteiligten, fördern wir die Selbstständigkeit eines Jeden. Unsere Schule ist Mittelpunkt und Lebensraum unseres Quartiers und wir pflegen diese Gemeinschaft und geben Geborgenheit. Wir entdecken durch Kultur ungeahnte Talente und eröffnen neue Lösungswege sowie Lebensweisen. 

Unsere Kulturagentin ist Frau Barbara Tacchini. Der Schulleiter, Michel Bawidamann, und Jessica Büchler, Lehrperson und Kulturbeauftragte der Schule, arbeiten in Kollaboration mit der Kulturgruppe der Schuleinheit Wiesenau eng mit Frau Tacchini zusammen.

Winterthur, HPS Michaelschule

An der HPS Michaelschule Winterthur werden von rund 80 Lehrpersonen, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Betreuerinnen und Betreuer rund 110 Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen vom Kindergarten bis ins junge Erwachsenenalter gefördert und begleitet. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen erfordert von Natur her ein hohes Mass an Kreativität und Flexibilität. Das Erleben mit allen Sinnen und das kreative Gestalten nehmen an unserer Schule einen wichtigen Platz ein.

Ein neues Selbstverständnis kulturellen Schaffens an unserer Schule

Seit dem Schuljahr 2018/2019 nimmt die HPS Michaelschule Winterthur am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» teil. Unserer Kulturagent ist Mariano Gaich. Herr Mariano Gaich arbeitet eng mit Herrn Simon Berger als Kulturbeauftragten der Schule zusammen. Er unterstützt uns dabei, kulturelle Höhepunkte für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Das Projekt bedeutet für uns, in Vergessenheit geratene Schätze kulturellen Schaffens an unserer Schule wieder zu entdecken, neue Kontakte zu bestehenden kulturellen Institutionen im Raum Winterthur zu etablieren und ein solides Bewusstsein für alle Formen kulturellen Arbeitens im schulischen Alltag zu entwickeln.

Zollikofen, Primarschule Zollikofen

Die Primarstufe Zollikofen umfasst 4 Schulhäuser an 4 unterschiedlichen Standorten mit 11 Kindergärten, 26 Primarschulklassen, 1 Tagesschule sowie eine Intensivklasse, in die Kinder aus der Kollektivunterkunft gehen. Unsere Kinder kommen aus mehr als 25 Nationen. Unser Ziel ist es, dass an unserer Schule jedes Kind sein Potential ausschöpfen kann. Deshalb steht für uns eine wohlwollende Haltung den Kindern und Erwachsenen gegenüber an erster Stelle. Durch die aktive Zusammenarbeit aller Beteiligten möchten wir eine gute Basis für die schulische Entwicklung des Kindes legen. Wir kreieren flexible Lernumgebungen und orientieren uns an den Ressourcen der Kinder. Durch Reflexion sichern wir Qualität, Nachhaltigkeit und bleiben am Puls der Gesellschaft.

Die Kunst als verbindendes Element

Seit dem Schuljahr 2018/2019 nimmt die Primarschule Zollikofen am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» teil. Unsere Kulturagentin ist Frau Manuela Luterbacher. Sie arbeitet eng mit Frau Barbara Muster-Wüthrich, Kulturverantwortliche der Schule, zusammen und unterstützt uns dabei, kulturelle Höhepunkte für die Schüler.innen zu schaffen. 

Wir möchten mit diesem Projekt vermehrt verschiedene Arten von Kunst in die Schule holen und sie allen Kindern zugänglicher machen. Von der Schule soll die Kunst nach Hause, aber auch in unser Dorf weitergetragen werden. Die Schulhauskultur/​en – auch der räumlich voneinander entfernten Schulhäuser – möchten wir beleben und fördern. Als multikulturelle Gemeinde mit Kollektivunterkünften und Klassen, in denen Flüchtlingskinder auf den Alltag vorbereitet werden, brauchen wir neben dem Schulstoff unbedingt noch andere verbindende Elemente: Die Kunst. Dies als Weg zueinander und miteinander. Wir wollen erleben, dass Kunst unser Miteinander verändern kann und die Schule ein neues Gesicht bekommt.

Zürich, Schule Himmeri-Staudenbühl

Im August 2019 fällt der Startschuss für die Schule Himmeri-Staudenbühl. Die Schule umfasst Kindergarten-, Primarstufen und die Betreuung der beiden bisher voneinander unabhängigen Standorte «Heumatt» und «Staudenbühl». Unseren Schulalltag gestalten Erwachsene und Kinder gemeinsam, mit dem Ziel, die schulischen, sozialen und persönlichen Stärken der Kinder zu entdecken und weiterzuentwickeln. 

«Kulturagent.innen für kreative Schulen»

Seit dem Schuljahr 2018/19 nimmt die Schule Himmeri-Staudenbühl am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» teil. Unser Kulturagent ist Tom Heinzer. Er arbeitet eng mit unserer Kulturbeauftragten Sibylle Vogel zusammen. Mit dem Zusammenschluss der beiden Standorte «Heumatt» und «Staudenbühl» zur Schule Himmeri-Staudenbühl treffen zwei verschiedene Schulhauskulturen aufeinander. Daraus eine gemeinsame Kultur zu entwickeln ist eine Herausforderung. Die Arbeitsgruppe «Kulturagent.innen für kreative Schulen» möchte die verschiedenen Vorstellungen und Prioritäten aller Beteiligten berücksichtigen und zusammenbringen. Wir versprechen uns von der Durchführung des Projekts, dass am Ende der vierjährigen Phase unser Schulalltag durchsetzt ist mit festen kulturellen Elementen, die Kindern und Erwachsenen gleichermassen vertraut sind.

Zürich, Schule Waidhalde

Die Schule Waidhalde umfasst Kindergarten, Primar- und Sekundarschule. Im Moment besuchen ca. 550 Schülerinnen und Schüler die Schule. Unsere Schule integriert Kinder aller Altersstufen – vom Kindergarten bis zur Oberstufe – mit verschiedenen Lernvoraussetzungen aus unterschiedlichen Kulturen und sozialer Herkunft. Wir nehmen uns als lebendigen Lern-, Begegnungs- und Aufenthaltsort wahr, in dem die Kinder, schrittweise Verantwortung für sich selbst, für die Umwelt und die Gemeinschaft übernehmen. Elternmitwirkung, die Vernetzung im Quartier und Kooperationen mit schulrelevanten Institutionen sind uns ein wichtiges Anliegen. 

Seit dem Schuljahr 2018/19 nimmt die Schule Waidhalde am Projekt «Kulturagent.innen für kreative Schulen» teil. Unsere Kulturagentin ist Frau Patrizia Mosimann. Sie arbeitet eng mit Frau Rahel Suter, der Kulturbeauftragten der Schule und der Kulturgruppe zusammen. Sie unterstützt uns dabei, kulturelle Höhepunkte für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Das Projekt bedeutet für uns ein Entwicklungsschwerpunkt für die nächsten Jahre und gibt uns die Möglichkeit der Kultur einen wichtigen Platz an unserer Schule zu sichern und auszubauen, dies im Zusammenhang mit der Umsetzung des Lehrplans 21.

Das sind unsere Visionen im Zusammenhang mit dem Projekt:

  • Die Schule Waidhalde ist gemeinsam unterwegs und dabei offen für Neues. 
  • An der Schule Waidhalde werden die Ressourcen von allen gefördert und gestärkt. 
  • Die Schule Waidhalde baut auf Bestehendem auf und baut es nachhaltig und gemeinsam aus. 
  • An der Schule Waidhalde wird kreativ (dynamisch, bunt, mit allen Sinnen) gelernt, gelehrt und gearbeitet. 
  • An der Schule Waidhalde kommen alle mit den Künsten und künstlerisch-ästhetischen Methoden in Berührung. 
  • An der Schule Waidhalde wird aktiv mitgestaltet und mitentschieden, vor allem in künstlerisch-gestalterischen Aktivitäten und Projekten.